WordPress Update 4.0

WordPress Update 4.0

Was haben Flickr, TechCrunch und Best Buy alle gemeinsam?

Sie alle nutzen WordPress auf ihren Seiten. Zunächst als reine Blogging-Plattform entwickelt, hat sich WordPress in den letzten 11 Jahren zu einem vollwertigen beliebten Content-Management-System (CMS) gewandelt, welches in der Lage ist so wohl statische und dynamische Inhalte anzuzeigen als auch Content rund um E-Commerce, Events und News , Audio-und Video-Podcasts uvm.  Dies verdankt WordPress natürlich auch dem stetig wachsenden Plugin-System und einer motivierten Gemeinschaft von Entwicklern und Fans.

Im Alexa Top-Ranking der ersten 10 Millionen Websites weltweit verwenden 23% WordPress. Als CMS benutzt, macht WordPress 61% des Marktes aus. Mit Joomla und Drupal mit nur 8% bzw 5% als Konkurrenz.

Nun ist seit einigen Wochen die neueste WordPress Version  4.0 veröffentlicht worden. Dabei handelt es sich bei WordPress 4.0 nicht um ein so signifikant großes Upgrade wie WordPress 3.0 es war. Veröffentlicht im Juni 2010,  verschmolz WordPress 3.0 die bisher getrennten WordPress und WordPress MU (Multi-User) Variationen und damit die Option mit nur einer Installation mehrere Seite zu hosten.

WordPress 4.0 bietet keine bahnbrechenden neuen Funktionen; es könnte genauso gut mit WordPress 3.10 beziffert werden. Aber es bietet einige spürbare Verbesserungen gegenüber seinem Vorgänger und damit genug Gründe sein System zu updaten.

Medien und Plugins

WordPress 4.0 konzentriert sich vor allem darauf  Website-Administratoren die Arbeit rund um Inhalte schreiben, Plugins installieren und Medienverwaltung zu vereinfachen. Wenn Sie sehr viel Zeit im Backend verbringen, werden Sie diese Anpassungen also sehr schnell zu schätzen wissen.

Dazu gehören jetzt mehr Optionen zum Hinzufügen von Rich Content innerhalb der Beiträge. Schon seit WordPress 2.9 ist man in der Lage im WYSYWIG Editor Medien, z.B. von Twitter oder Youtube per “Einfügen aus URL” einzufügen, so dass der Inhalt direkt im Artikel angezeigt oder abgespielt wurde. Und dies ohne extra den HTML Editor zu bemühen oder Code von Hand kopieren zu müssen. Mit WordPress 4.0 ist es nun möglich eingebettete Medien aus 26 unterstützen Seiten automatisch einzufügen, darunter Inhalte von Seiten wie Vimeo, Instagram, Issuu, TED Talks, Hulu, Slideshare, Spotify und Flickr. Dazu ist es nun auch möglich eine Vorschau innerhalb des Editors angezeigt zu bekommen.

Mit Wordpress 4.0 ist es auch einfacher, die lokalen Medien zu durchsuchen. Innerhalb der Mediathek werden Inhalte nun auch in einem Grid System dargestellt, so wie man es auch schon von der Medien-Import Seite her kannt. Die Import-Funktion als auch die Medienverwaltung sind nun so also so wohl von der Funktion als auch vom Design angepasst worden. Apropos Grid: auch die Plugin Vorschau hat nun eine Vorschau in Form einer gerasterten Darstellung bekommen. Zu Verfügung stehende Plugins werden nun mit Beschreibung und Bewertung innerhalb eines Kärtchens übersichtlich dargestellt. Die frühere nicht so ansehnliche Listenansicht wurde entfernt.

Sicherheit

Kleinere Sicherheitslücken wurden ebenso gestopft, wie Fehler, die leider noch aus WordPress 3.5 längere Zeit mitgeschleppt wurden. Zwar handelt es sich in diesem Bereich nur um kleinere Verbesserungen, ein Update auf die neue Version ist aber auch beim Thema Sicherheit auf jeden Fall eine Verbesserung.

Mittlerweile wurde in diesem Zusammenhag auch ein Fehler behoben, der es verhinderte sichere https Verbindungen auf jeder Seite ausführen zu können.

Auf zu neuen Ufern

Da immer mehr Funktionen hinzugefügt werden, bleibt es für WordPress eine Herausforderung zugänglich für Anfänger zu bleiben. WordPress 4.0 erreicht dies mit einem verbesserten Rich Content Editor und einer verbesserten Suche nach passenden Plugins. Die Lernkurve für einen neuen Webmaster kann ein wenig steil sein, aber die Benutzerfreundlichkeit von WordPress schlägt andere Content Management System bei weitem und ermöglicht es Dienstleistern ihre Kunden selbstständiger auf deren eigenen Seiten arbeiten zu lassen.

Natürlich wird auch Wordpress 4.0 einige kleinere Bugs mit sich bringen. Vorsichtige Naturen können daher auch auf das nächste Minor-Release (4.0.1) warten, welches oft ein oder zwei Monate nach einem Major-Release erscheint und damit meist schnell und effektiv kleinere bis dahin aufgetauchte Ungereimtheiten beseitig.

Sie benötigen Hilfe beim Update auf eine neue WordPress Version oder möchten WordPress erstmalig für Ihre Seiten nutzen, um Zeit und Kosten zu sparen? Wir erstellen gerne ein individuelles Angebot für Ihre Bedürfnisse. Kontaktieren Sie uns!

 

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